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Ehrenmal

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PROGRAMM
Gedenkfeier am 24. November 2013
am Mahnmal
„Madonna der Seefahrt“
am Altonaer Fischmarkt

13:00 Uhr –  8 Glasen mit der Schiffsglocke
Shantychor „Windrose“ – „Hamborger Veermaster“
Frau Schefe (Vorsitzende des HHV) – Begrüßung Verlesen von Grußbotschaften
Shantychor „Windrose“ – Andachtsjodler
Horst Meyer/ Kam. Dierken – Untergang des ersten Tankers „Glückauf 1898“
Shantychor „Windrose“ – Andachtsjodler
Pastor Wilm St. Pauli Kirche – Andacht
Shantychor „Windrose“ – La Paloma
Arno Wentorp – Haverien „Ocean Outback“
(Kollision auf den Philippinen 300 Tote von 800 Personen)
Kapitän Eiben VDK Hamburg – Nachdenkliches
Frau Pastor Spiegelberg und Frau Floeper – Gastredner
Shantychor „Windrose“ – Rolling home

Ende der Gedenkfeier

 

Am Totensonntag/Ewigkeitssonntag, dem 25. November 2012 um 13:00 Uhr fand wieder die alljährliche Gedenkfeier für die auf See gebliebenen Frauen und Männer an der „Madonna der Seefahrt“ statt. Der anschließende Empfang und die Feierstunde fand in der Semmannsmission Altona, Große Elbstraße 132 statt. Herr Pastor Sieghard Wilm von der evangelisch-lutherischen Sankt-Pauli-Kirche hielt eine kleine Andacht und einen schlichten Gottesdienst und die Gebete und den Segen für alle Opfer der See.

Die Gedenkstätte aller auf See Gebliebenen, Frauen sowohl als auch Männer, unten am Altonaer Fischmarkt in Hamburg, stellt die schlichte Figur dar, die hoffnungsvoll nach Westen in Richtung See blickt, von wo die aufkommenden Schiffe erwartet werden. Ihr Blick ist starr seewärts in die Ferne gerichtet. Ihr Rücken ist von schwerer Last gebeugt und gekrümmt. Ihr Gesicht ist verhüllt. Sie blickt in die Ferne als erwarte sie noch etwas jenseits des Horizontes. Sie sucht etwas, was da noch sein müsste. Sie will nicht glauben, dass alle Hoffnungen zunichte sind. Die stumme Frauenfigur dort oben symbolisiert die Not, das Leid und die Trauer der Familien aus deren Mitte die Frau oder der Mann genommen wurden. An dem einer großen Welle nachempfundenen Sockel, auf dem die „Madonna der Seefahrt“ ruht, befindet sich eine Inschrift von dem Schriftsteller Joseph Conrad und lautet wie folgt:

Der unvergänglichen See,
den Schiffen, die nicht mehr sind
und den schlichten Männern
deren Tage nicht wiederkehren.

Seine Toten nicht zu vergessen, ist nur den Menschen vorbehalten, daher haben alle großen Hafenstädte Europas, Denkmäler für ihre auf See verbliebenen Frauen und Männer erreichtet, denn Seefahrer und Fischer ruhen nicht unter Grabsteinen, wenn sie von der See gerufen worden sind. Es waren die Cap Hornies in den 50er Jahren, die die Idee hatten, auch in Hamburg eine Gedenkstätte zu errichten, wo wie es für alle Toten beider Weltkriege in Laboe an der Ostsee steht.
Quelle:VKS HH

Der große Zuspruch, den dieses Zusammenkommen 2010 gefunden hatte, ist ein Zeichen dafür, wie viele Mitbürger sich den Gedanken der CAP HORNIERS verbunden fühlen, welche uns die MADONNA als Mahnmal und zeitlose Gedenkstätte ohne Grenzen gegeben haben. Dies ist eine Verpflichtung für uns und für die nachfolgenden Generationen.

Die 1985 eingeweihte Gedenkstätte MADONNA der SEEFAHRT am Platz der Seefahrt auf dem Altonaer Fischmarkt ehrt die auf See gebliebenen Fahrensleute, Frauen und Männer aller Nationen, und war einige Jahre fast in Vergessenheit geraten. Ausdrücklich wird auch der Frauen gedacht, die als Opfer der See ihr nasses Grab gefunden haben.

Auf Initiative des HAMBURGER HAFEN-VEREINS von 1872 e.V. und unter dessen Federführung findet jetzt regelmäßig am Totensonntag im November an diesem Mahnmal eine Gedenkfeier statt.

Durch Beschluss der Jahreshauptversammlung am 3.März-2004 hat unser VEREIN der KAPITÄNE und SCHIFFSOFFIZIERE zu Hamburg e.V. die Schirmherrschaft für das Ehrenmal übernommen. Schon in den vergangenen Jahren beteiligten wir uns mit einer Abordnung und durch Niederlegung eines Kranzes.

Seit 2009 ist der Versammlungsbeschluss gültig, dass sich der VKS Hamburg um eine professionelle Beschallung mit Mikrofonen für die Sprecher, Musik und den Chor kümmert. Seit dem Totensonntag 1999 begleitet der Chanty-Chor WINDROSE mit Unterstützung
des DEUTSCHEN MARINEBUNDES,
Sektion Marine-Kameradschaft-Hamburg ,
die Feierlichkeiten musikalisch.
Weiterhin finden sich viele seeschifffahrtsnahe Institutionen, wie zum Beispiel,
die letzten CAP HORNIERS (A.I.C.H.),
die VERTRETER der REEDEREIEN,
der VERBAND DEUTSCHER REEDER,
die NAUTISCHE KAMERADSCHAFT HANSEA,
die HAFENRUNDE,
der ALTONAER HAFENVEREIN,
die MINENSUCHKAMERADSCHAFT HAMBURG,
die PAMIR PASSAT VEREINIGUNG e.V. sowie
die zuständigen GEWERKSCHAFTEN
zum feierlichen Gedenken ein.

Eine kleine Andacht und einen schlichten Gottesdienst hält Herr Pastor Sieghard Wilm von der evangelisch-lutherischen Sankt-Pauli-Kirche und spricht die Gebete und den Segen für alle Opfer der See.

Die Gedenkstätte aller auf See Gebliebenen, Frauen sowohl als auch Männer, unten am Altonaer Fischmarkt in Hamburg stellt die schlichte Figur einer zusammengekauerten Frau dar, die hoffnungsvoll nach Westen in Richtung See blickt, von wo die aufkommenden Schiffe erwartet werden. Ihr Blick ist starr seewärts in die Ferne gerichtet. Ihr Rücken ist von schwerer Last gebeugt und gekrümmt. Ihr Gesicht ist nicht verhüllt. Sie blickt in die Ferne als erwarte sie noch etwas jenseits des Horizontes. Sie sucht etwas, was da noch sein müsste. Sie will nicht glauben, dass alle Hoffnungen zunichte sind.

Die stumme Frauenfigur dort oben symbolisiert die Not, das Leid und die Trauer der Familien aus deren Mitte die Frau oder der Mann genommen wurden. An dem einer großen Welle nachempfundenen Sockel, auf dem die MADONNA der SEEFAHRT ruht, befindet sich eine Inschrift von dem Schriftsteller Joseph Conrad und lautet, wie folgt.

DER UNVERGÄNGLICHEN SEE,
DEN SCHIFFEN, DIE NICHT MEHR SIND
UND DEN SCHLICHTEN MÄNNERN,
DEREN TAGE NICHT WIEDERKEHREN.

Seine Toten nicht zu vergessen, ist nur den Menschen vorbehalten, daher haben alle großen Hafenstädte Europas, Denkmäler für ihre auf See verbliebenen Frauen und Männer errichtet, denn Seefahrer und Fischer ruhen nicht unter Grabsteinen, wenn sie von der See gerufen worden sind. Es waren die Cap Hornies in den 50ger Jahren, die die Idee hatten auch in Hamburg eine Gedenkstätte zu errichten, so wie es für alle Toten beider Weltkriege in Laboe an der Ostsee steht.

Ähnlich wie sie in anderen Städten, wie zum Beispiel in Göteborg, Oslo, Marieham, Bergen, Ostende oder Esbjerg stehen. Aber erst 1980 gründeten die Hamburger Kapitäne und die Cap Hornies, Mitglieder der deutschen Sektion der Vereinigung A.I.C.H.- AMICALE INTERNATIONALE DES CAPITAINES AU LONG-COURS CAP HORNIES, Paul Greiff – Bernhard Masson – Horst Sachsenberg und Sven Thinemann einen Verein, dessen alleiniges Ziel es war, eine solche Gedenkstätte in Hamburg an der Elbe zu verwirklichen.

Überall auf der Welt gibt es eindrucksvolle Mahnmale für die auf See verbliebenen Fahrensleute der Handelsmarine, nur in Deutschland nicht. Es muss ein Denkmal zu Ehren der auf den Meeren Gebliebenen sein, welches der Größe des Opfers entspricht, dass die verlorenen Seeleute, Frauen und Männer, erbrachten. Es muss ein Denkmal sein, an dem Staat und Gesellschaft bei offiziellen Anlässen, Feiern, und Gedenktagen ihre Verbundenheit mit der Schifffahrt und den toten Seeleuten bekunden können. Es muss auch ein zeitloses, grenzenloses und übergreifendes Mahnmal sein für die Seeleute aller Nationen, die in sinnlosen Kriegen ihr Leben auf See ließen. So die Ausschnitte aus Interviews und Informationen anlässlich der Vereinsgründung.

Die Initiative fand überall großen Anklang und der damalige Bundespräsident Professor Dr. Karl Carstens hatte gleich nach der Vereinsgründung die Schirmherrschaft übernommen. Um Spenden zu erhalten und Sponsoren zu finden, wurden vom Verein große Anstrengungen unternommen. Denn Gelder zu beschaffen, war die erste und dringendste Aufgabe des neu gegründeten Vereins. Mit unzähligen Bittbriefen, Veranstaltungen, Verhandlungen und Vorträgen wurde für die große Aufgabe geworben. In Veröffentlichungen wurde daran erinnert, in welchem Umfang die Seefahrt früher und besonders heute das Leben in Hamburg und in Deutschland prägend beeinflusst und wertvoller gemacht hat.

Wegbereiter und Voraussetzung für diesen Wertzuwachs an Lebensqualität war zu allen Zeiten und ist bis heute die SEESCHIFFFAHRT und ihre SEELEUTE, die zu Tausenden ihr Leben eingesetzt oder auch gegeben haben. Die Bürger in Hamburg und auch in Deutschland erinnerten sich, folgten dem Aufruf und brachten den benötigten Geldbetrag ein. Die Stadt Hamburg fand den jetzigen Patz der Aufstellung und von den zahlreich eingegangenen Entwürfen wurde ein Vorschlag angenommen.

Das ungefähr 4-Tonnen schwere Mahnmal wurde nach einer Idee des Bildhauers Manfred Siehe-Wisse gestaltet und in Bronze bei der Kunstgießerei Schmäke in Düsseldorf gegossen.

Am 6. Mai 1985 nachmittags, fünf Jahre nach Vereinsgründung und nach beharrlichem Streben war es dann endlich soweit und es erfolgte die feierliche Einweihung. Der damalige Bundesverkehrsminister Dr. Dollinger erschien aus Bonn und der Erste Bürgermeister Herr von Dohnanyi sowie viele Prominente waren dabei. Die Veranstaltung hatte Funk, Film und Fernsehen angelockt und die Presse nannte die Einweihung eine große feierliche Veranstaltung. Anlässlich der Feier hatte unser damaliger Bundespräsident a.D. Carstens geschrieben, dass er der Gedenkstätte nun die gebührende Beachtung durch ein breites und interessiertes Publikum wünsche. Genau dies wollen wir aufrechterhalten und wieder die volle Beachtung der Menschen erwirken.

HAMBURGER HAFEN-VEREIN von 1872 e.V.
1. Vorsitzende Frau Anneliese Schefe, (Fon: 5253394 privat)
Geschäftsstelle: Gorch-Fock-Weg-21 / 22844-Norderstedt / Fon-5535736 Büro

VEREIN der KAPITÄNE und SCHIFFSOFFIZIERE zu HAMBURG e.V.
1. Vorsitzender Herr Kapitän Iko Eiben (iko.eiben@gmx.net)
Geschäftsstelle: Palmaille-29a / 22767-Hamburg
Stiftung Seefahrtsdank im Adolph-Woermann-Haus
Fon-040-384461 / Fax-040-3895536
info@vks.hamburg / www.vks.hamburg